Ein Hersteller von Zementplatten hatte Qualitätsprobleme, die auf das manuelle Auftragen eines Trennmittels zurückzuführen waren. Im Idealfall wird die Chemikalie vor dem Aufbringen des Zements in einer dünnen Schicht auf die 1,3 m breiten Formplatten aufgetragen. Das Trennmittel ermöglicht ein schnelles und vollständiges Ablösen der Zementplatten nach dem Aushärten.
Beim bisherigen Verfahren wurde das Trennmittel mit einem Mopp auf jede Formplatte aufgetragen, bevor diese über ein Förderband zum Zementgussprozess weitergeleitet wurde. Die Ergebnisse variierten je nach Bediener. Ein zu großzügiger Auftrag der Chemikalie war unsauber, verschwenderisch und führte zu Flecken auf dem Endprodukt. Ein zu spärlicher Auftrag verursachte Schäden an der Zementplatte beim Ablösen von der Formplatte, was zu rauen Oberflächen führte. Der Hersteller wollte Produktabfall, Chemikalienverschwendung und unnötigen Arbeitsaufwand vermeiden.
Die Lösung für einen effizienteren Auftrag des Trennmittels
Unser AutoJet® E1850+ Sprühsystem mit integrierter luftbetriebener Membranpumpe bot die ideale Lösung. Vier hydraulische PulsaJet®-Düsen sind an einem 1,5 m langen 98250-Sprühverteiler montiert, der 3 m vor dem Gießen des Zements auf die Schalungsplatte positioniert ist. Die PulsaJet-Düsen sorgen aus einer Sprühhöhe von 152 mm für eine gleichmäßige Benetzung der Schalungsplatten. Die Sprühsteuerung ermöglicht es dem Bedienpersonal, die Durchflussmenge einfach an unterschiedliche Förderbandgeschwindigkeiten anzupassen, um eine optimale Trennmittelabdeckung auf jeder Schalungsplatte zu gewährleisten. Durch den Einsatz der Präzisionssprühsteuerung (PSC) zur Erzeugung sehr geringer Durchflussmengen mit hydraulischen PulsaJet-Düsen konnte auf den Einsatz von Luftzerstäubungsdüsen und Druckluft verzichtet werden.

Ergebnis des neuen Sprühsystems
Das AutoJet-System löste die Qualitätsprobleme des Herstellers und reduzierte den Chemikalienverbrauch um bis zu 50 %. Der zuvor für das Auftragen des Trennmittels erforderliche manuelle Arbeitsaufwand entfiel ebenfalls. Zusammen führten diese Vorteile zu einer Amortisationszeit von sechs Monaten und werden dem Kunden weiterhin jährlich mehr als 27.000 € einsparen.