globe Menü Suche
Fallstudie

Ein neues CIP-Verfahren (Cleaning-in-Place) führt zu einer nachhaltigen Reinigungslösung für dieses führende Biopharmaunternehmen


Forscher gibt Tropfen in Flaschen

30

Jul 19



Ein führendes biopharmazeutisches Unternehmen wollte seine Lösung zur Filterreinigung modernisieren. In der Vergangenheit war dieser Vorgang sehr arbeits- und zeitaufwendig. Die Filterbaugruppen mussten mit einem Kran angehoben und von zwei Mitarbeitern manuell auseinandergenommen werden. Anschließend mussten die Mitarbeiter die Filter mit Sprühpistolen, Schläuchen und Tüchern reinigen. Dieser Prozess barg Sicherheitsrisiken und war zu zeitaufwendig und kostspielig. Um diese Probleme zu lösen, wurden wir beauftragt, ein System zu entwickeln, das eine hervorragende Reinigung vor Ort bei minimalem Wasser- und Chemikalienverbrauch und ohne manuelle Handhabung gewährleistet. Darüber hinaus musste das System mit hygienischen Komponenten in Pharmaqualität ausgestattet sein, die selbstreinigend und spülbar sind, um Kreuzkontaminationen zu verhindern.

Die vorgeschlagene CIP-Lösung

Als weltweit führendes Unternehmen im Bereich Sprühtechnik wurde Spraying Systems beauftragt, fachliche Expertise für den gewünschten CIP-Prozess bereitzustellen.

In der biopharmazeutischen Industrie ist das Reinigungsniveau natürlich entscheidend, sodass Rückstände nicht in Frage kamen. Eine zusätzliche Herausforderung bestand darin, dass die Düsen während des Filterbetriebs im Produkt ruhen würden. Auf Grundlage der vorgegebenen Spezifikationen entwickelten wir ein System, das aus drei Mini-ROKON® D41800-Düsen bestand, die in die Filtereinheit eingebaut wurden. Zudem fügten wir eine 27500D hinzu, um das Filterbett von oben abzuspülen. Der Reinigungsprozess sollte über einen Pumpen-Skid gesteuert werden, der für den Reinigungsvorgang problemlos an den Filtern angebracht werden konnte.

Nach mehreren Besuchen und Gesprächen wurde das CIP-System sechs Monate lang an einer Filtereinheit getestet, bevor die übrigen Systeme ausgeliefert wurden.

Ergebnis

Nach der Testphase war der Kunde von der Leistungsfähigkeit unserer vorgeschlagenen CIP-Lösung überzeugt. Für den Filterreinigungsprozess sind nun nicht mehr zwei Mitarbeiter erforderlich, die jede Filtereinheit manuell reinigen. Die Einheiten werden nun in einen Waschbereich gebracht und zur Reinigung an ein Pumpenmodul angeschlossen.

Dieser neue Prozess ermöglicht zudem die gleichzeitige Reinigung mehrerer Filter, was eine weitere erhebliche Zeitersparnis darstellt.

Abgesehen von der Einsparung von Personalkosten hat das CIP-System auch erhebliche Auswirkungen auf wichtige Nachhaltigkeitsthemen. Die neue Lösung verbraucht weniger Wasser und weniger Chemikalien und ist wesentlich sicherer. Zudem werden beim Reinigungsprozess keine Tücher oder andere Verbrauchsmaterialien mehr verwendet.

Insgesamt hat das neue System den Filterreinigungsprozess des Endkunden und dessen ökologischen Fußabdruck nachhaltig beeinflusst.