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Fallstudie

Das künstliche Wolkensystem AutoJet® unterstützt ein Luftfahrtforschungsinstitut bei der Entwicklung von Elektroflugzeugen


AutoJet-Kunstwolkensystem hilft Luftfahrtforschungsinstitut

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Apr 22



Im Zuge des Übergangs zu einer umweltfreundlicheren Gesellschaft forschen viele der klügsten Köpfe der Welt an Lösungen für klimaneutrale Fortbewegung. Während Elektroautos auf den Straßen mittlerweile alltäglich sind, steht der Flugverkehr vor weitaus größeren Herausforderungen, um einen ähnlichen Wandel zu vollziehen.

Eines der größten Probleme, das sich derzeit bei elektrisch angetriebenen Flugzeugen abzeichnet, ist die Bildung von Eis und Raureif an den Tragflächen in großen Höhen. Herkömmliche Flugzeuge nutzen die überschüssige Wärme der Verbrennungsmotoren, um die Tragflächen zu enteisen, doch bei Elektromotoren ist dies natürlich keine Option.

Aufgrund dieser Probleme wurden wir kürzlich von einem Luftfahrtforschungsinstitut kontaktiert, um ihnen dabei zu helfen, Bedingungen in großer Höhe in ihrem Windkanal zu simulieren. Genauer gesagt wollten sie Wolken simulieren, um die Auswirkungen auf die Tragflächen zu testen.

Bisher nutzten sie eine Anordnung mit Düsen, die bei variierenden Durchflussraten keine konstante Tröpfchengröße liefern konnten. Daher mussten sie aufwendige Berechnungen durchführen, um diese Ungenauigkeit auszugleichen. Nun wollten sie diesen Mangel beheben, indem sie ein System installierten, das ihnen die vollständige Kontrolle über die Tröpfchengröße über einen großen Bereich unterschiedlicher Durchflussraten ermöglicht.

AutoJet® Custom Spraying System

Die Wolkensimulation ist zwar keine typische Alltagsanwendung, doch mit über 80 Jahren Erfahrung in der Sprühtechnik waren wir dieser Aufgabe durchaus gewachsen. Im Grunde sind die Anforderungen nicht allzu anspruchsvoll, doch wir mussten sicherstellen, dass wir die Zielvorgaben auch bei sehr hohen Windkanalgeschwindigkeiten erfüllen konnten.

Nachdem wir die Laborergebnisse unseres vorgeschlagenen Systems vorgelegt hatten, die dessen Fähigkeit zur Erzeugung eines großen und homogenen Sprühmusters belegten, setzten wir die Tests vor Ort fort. Nach der Einrichtung aller Komponenten im Windkanal konnten die Luftfahrtingenieure feststellen, dass die Leistung den Erwartungen entsprach und wir in der Lage waren, bei verschiedenen Durchflussraten große Sprühmuster mit einer gleichbleibenden Tröpfchengröße zu erzeugen.

Das installierte System umfasst:

Ergebnis

Unmittelbar nach den Tests war dem Luftfahrtforschungsinstitut klar, dass es nun die Bedingungen in großer Höhe wesentlich effizienter simulieren kann. Dadurch lassen sich genauere und zuverlässigere Daten gewinnen. Die besseren Daten wirken sich erheblich auf die Geschwindigkeit des Forschungs- und Testprozesses aus. Insgesamt leistet das neue AutoJet®-System einen bescheidenen Beitrag zur Entwicklung von Elektroflugzeugen und zu einem nachhaltigeren Flugverkehr.