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Fallstudie

Zementplattenhersteller reduziert Trennmittelverbrauch und spart € 27.000 pro Jahr


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Okt 19



Bei einem Hersteller von Zementbauplatten gab es Qualitätsprobleme, die auf das manuelle Auftragen eines Trennmittels zurückzuführen waren. Idealerweise wird die Chemikalie in einer dünnen Schicht auf 1,3 m breite Schalungstafeln vor dem Verlegen von Zement aufgetragen. Das Trennmittel ermöglicht eine schnelle und vollständige Entfernung der Zementplatten nach dem Aushärten.

Beim bisherigen Verfahren wurde das Trennmittel auf jede einzelne Schalungstafel aufgewischt, bevor das Förderband sie zum Zementgießen brachte. Verschiedene Bediener produzierten inkonsistente Ergebnisse. Ein zu starkes Auftragen der Chemikalie war schlampig, verschwenderisch und verschmutzte das Endprodukt. Ein zu geringes Auftragen führte zu einer Beschädigung der Zementplatte, wenn diese von der Formplatte entfernt wurde, was zu einer rauen Oberfläche führte. Der Hersteller wollte Produktausschuss, Chemikalienabfall und unnötige Arbeit vermeiden.

Die Lösung für einen effizienteren Trennmittelauftrag

Unser AutoJet® E1850+ Sprühsystem mit integrierter luftbetriebener Membranpumpe bot die ideale Lösung. Vier hydraulische PulsaJet®-Düsen sind an einem 1,5 m langen 98250-Sprühverteiler montiert, der 3 m vor dem Gießen des Zements auf die Schalungstafel positioniert wird. Die PulsaJet-Düsen sorgen für eine gleichmäßige Abdeckung der Schalungstafeln aus einer Sprühhöhe von 152 mm. Die Sprühsteuerung ermöglicht dem Bediener eine einfache Anpassung der Durchflussmenge für unterschiedliche Fördergeschwindigkeiten, um eine optimale Trennmittelabdeckung auf jeder Schalungstafel zu gewährleisten. Durch den Einsatz von Precision Spray Control (PSC) zur Erzeugung sehr niedriger Durchflussraten mit hydraulischen PulsaJet-Düsen wurde die Notwendigkeit der Verwendung von Luftzerstäubungsdüsen und Druckluft vermieden.

Ergebnis des neuen Sprühsystems

Das AutoJet-System löste die Qualitätsprobleme des Herstellers und reduzierte den Chemikalienverbrauch um bis zu 50%. Auch die manuelle Arbeit, die zuvor für den Trennmittelauftrag verwendet wurde, entfiel. Zusammengenommen führten diese Vorteile zu einer sechsmonatigen Amortisationszeit und werden dem Kunden weiterhin mehr als 27.000 € jährlich einsparen.