Ein Hersteller von Stahlfertigteilen verwendet eine an der Oberfläche gleitende Sonde, um Defekte an Stahlstangen zu messen. Hohe Produktionsgeschwindigkeiten und die für die Oberflächenprüfung verwendete hohe Drehzahl erzeugen starke Reibung, was zu einer Überhitzung der Sonden führte. Wenn dieses Problem auftrat, musste die Verweildauer zwischen den einzelnen Stahlstangen verlängert werden, was zu einem Rückgang der Produktion führte. Zur Kühlung der Sonden wurde ein einfaches Sprühkühlsystem mit einem Wasserbehälter und durch einen Siphon gespeisten Luftzerstäubungsdüsen eingesetzt. Leider war das System unwirksam, da die Düsen häufig verstopften. Außerdem ließ sich das System nicht an saisonale Temperaturschwankungen anpassen, was im Sommer bei höheren Außentemperaturen zu noch größeren Problemen führte.
AutoJet-Sprühkühlsystem
Unsere Lösung nutzt ein AutoJet® E1850+ Sprühsystem und eine Luftzerstäubungsdüse. Ein Näherungssensor löst die Sprühdüse am Anfang und am Ende jedes Stabes aus. Die Luftzerstäubungsdüse 1/4JAUPMCO erzeugt einen feinen Nebel, der die Stangen kühlt, wobei das Wasser zu fast 100 % verdunstet. Die Düse ist mit einer Reinigungsnadel ausgestattet, um ein Verstopfen der Öffnung zu verhindern. Das System ermöglicht zudem eine einfache Anpassung der Durchflussmenge, um Schwankungen der Umgebungstemperatur im Laufe des Jahres auszugleichen.

Ergebnis
Das AutoJet-Sprühkühlsystem hat es dem Werk ermöglicht, die Temperatur der Stäbe auch bei hohen Umgebungstemperaturen deutlich unter der maximal zulässigen Temperatur zu halten. Die Produktion ist in den Sommermonaten um mehr als 15 % gestiegen. Der jährliche Wert der zusätzlichen Produktion auf zwei Fertigungslinien wird auf mehr als 750.000 € geschätzt. Daraus ergibt sich eine Amortisationszeit von weniger als einer Woche (!) für die neue Sprühausrüstung.