Vor kurzem wurden wir von einem führenden internationalen Hersteller von Industriemineralien kontaktiert, der sich auf Füllstoffe und Pigmente auf der Basis von Kalziumkarbonat und Dolomit spezialisiert hat. Einer seiner Hauptkunden hatte aus praktischen und technischen Gründen darum gebeten, den Feuchtigkeitsgehalt des Kalziumkarbonatpulvers auf 0,5 bis 1 % zu erhöhen. In einem wettbewerbsintensiven Umfeld wie diesem werden Kundenwünsche sehr ernst genommen.
Kurz nach der ersten Anfrage wandte sich das Bergbauunternehmen an uns, um eine Lösung zu finden, mit der das Pulver unmittelbar vor der Verladung auf die Lkw auf den erforderlichen Feuchtigkeitsgehalt gebracht werden konnte. Da die Anfrage von einem wichtigen Kunden stammte, wollte das Unternehmen dessen Anforderungen so schnell wie möglich erfüllen.
AutoJet®-Befeuchtungslösung
Im Grunde ist es nicht besonders schwierig, dem Kalziumkarbonatpulver einfach Wasser beizumischen, um den Feuchtigkeitsgehalt zu erhöhen. Allerdings schwankte die Pulverzufuhr je nach Zeitpunkt um den Faktor 5. Daher musste sich der Befeuchtungsprozess an die jeweils anfallende Pulvermenge anpassen können.
Um sicherzustellen, dass die richtigen Feuchtigkeitswerte erreicht wurden, mussten wir die genaue Pulvermenge auf dem Förderband messen. Auf der Grundlage dieser Menge wurde die Wasserdurchflussrate so programmiert, dass je nach Pulvermenge auf dem Förderband zwischen 0,5 l/min und 5 l/min zugeführt wurden.
Mit dem AutoJet® E1850+ Sprühregler verfügen wir über die ideale Lösung für diese Art von Herausforderung. Zusammen mit zwei PulsaJet® 10000AUH-10-Düsen konnten wir eine Lösung liefern, die den Erwartungen des Kunden entsprach.
Ergebnis
Da die Anfrage recht dringend war, zeigte sich der technische Leiter erfreut, dass die AutoJet®-Lösung schnell installiert wurde und wie erwartet funktionierte. Angesichts eines wichtigen Vertrags, der auf dem Spiel stand, war eine Verzögerung keine Option.
Dank der neuen Lösung kann das Pulver nun gemäß den geforderten Spezifikationen geliefert werden. Dadurch geht im Prozess des Endkunden nur eine minimale Menge Pulver verloren. Dies hilft ihm erheblich dabei, seine ehrgeizigen Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.