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Fallstudie

Hersteller von Faserzement-Fassadenverkleidungen senkt den Verbrauch an Harzbeschichtung durch ein automatisiertes Sprühsystem


Zementboden

22

Aug 19



Ein weltweit tätiger Hersteller von Faserzement-Bauprodukten musste eine firmeneigene Harzbeschichtung auf Fassadenplatten aufsprühen, um den Trocknungsprozess zu unterstützen. Das bisherige Sprühsystem, das über keine Steuerung verfügte, führte zu ungleichmäßigen Beschichtungen und unerwünschtem Overspray. Da die Platten mit Geschwindigkeiten produziert wurden, die um bis zu 65 % variierten, war auch die Unfähigkeit des Systems, die Durchflussrate automatisch an die Liniengeschwindigkeit anzupassen, problematisch.

Das Unternehmen benötigte eine Sprühlösung, die die Beschichtung präzise mit minimalem Overspray und minimalem Materialverlust auftragen würde. Dies würde den Wartungsaufwand, die Reinigungsarbeiten, den Materialausschuss und den damit verbundenen Arbeitsaufwand reduzieren. Von entscheidender Bedeutung war zudem, diese Ziele zu erreichen und gleichzeitig in der Lage zu sein, Änderungen an der Liniengeschwindigkeit und den Produktionsplänen spontan vorzunehmen, ohne die Sprühdüsen austauschen zu müssen.

Das AutoJet®-Harzbeschichtungssystem

Das Unternehmen erwarb unser AutoJet®-Harzbeschichtungssystem. Dazu gehört das AutoJet E1850+ Sprühsystem, ein gekapselter PulsaJet®-Sprühbalken, der mit sechs elektrisch betätigten PulsaJet®AA10000AUH-104210-Sprühdüsen und UniJet® PWMD-Düsenköpfen ausgestattet ist. Vor dem Eintritt in den Trockenofen werden die Fassadenplatten unter dem 1.676 mm breiten Sprühkopf hindurchgeführt und aus einer Sprühhöhe von 216 mm mit der Harzbeschichtung besprüht. Wir verwenden einen Durchflussbereich von 1,5 bis 7,5 Litern pro Stunde und Düse.

Das AutoJet®-System verfügt über die Präzisions-Sprühsteuerung (PSC), um eine exakte und gleichmäßige Auftragung der Harzbeschichtung zu gewährleisten. All dies wird bei minimalem Ausschuss erreicht – selbst bei Liniengeschwindigkeiten von 90 bis 150 Metern pro Minute. Da ein breiter Durchflussbereich abgedeckt werden kann, entfällt die Notwendigkeit, die Sprüheinstellungen während der Produktion zu ändern.

Ergebnis

Das AutoJet® E1850+ Sprühsystem brachte in den ersten vier Betriebsmonaten erhebliche Kostenvorteile. Es reduzierte den Verbrauch der teuren Harzbeschichtung und den Reinigungsaufwand für störenden Overspray. Darüber hinaus führte die verbesserte Qualitätskonstanz zu weniger Ausschuss und machte dessen Abtransport überflüssig. Zudem beseitigte die PSC-Technologie alle Bedenken hinsichtlich der Durchflussrate.

Der Erfolg des Systems veranlasste den Faserzementhersteller, jährliche Einsparungen in Höhe von 80.000 € zu prognostizieren. Dies bedeutete eine Amortisationszeit der Investition von weniger als drei Monaten. Außerdem genehmigte das Unternehmen daraufhin die Investitionsausgaben für 12 weitere Systeme für einen ähnlichen Einsatz in anderen Werken.

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