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Fallstudie

Ein Alkohol-Sprühsystem verhindert, dass Klebstoff an den Rollen haften bleibt, und spart dem Hersteller von Babywindeln jährlich 13.500 € ein


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Jul 19



Ein großer internationaler Hersteller von Babywindeln fügt Faserbahnen zu einem Endprodukt zusammen. Die von oben zugeführte Bahn wird beim Durchlaufen über Metallwalzen mit den anderen Bahnen verklebt. Ohne ein Alkoholsprühsystem führte dies dazu, dass Klebstoff an den Walzen haften blieb. Dies geschah an drei verschiedenen Stellen im Produktionsprozess – was zu Qualitätsproblemen führte.

Um dies zu vermeiden, öffnete der Hersteller die Maschinentüren – was den Prozess automatisch stoppte – und sprühte den Walzen manuell mit einer Sprühflasche Isopropylalkohol auf. Leider verschlimmerte das Anhalten des Prozesses das Anhaftungsproblem nur noch. Um dies zu umgehen, schufen sie daher eine Zugangsöffnung in der Maschinentür – wodurch das Öffnen der Tür entfiel. Dies bedeutete jedoch, dass es fast unmöglich war, aus dem richtigen Abstand und im richtigen Winkel zu sprühen.

Da die Prozesseffizienz oberste Priorität hatte, suchte der Windelhersteller nach einem automatisierten Sprühsystem, das den Maschinenbetrieb nicht unterbrach. Außerdem benötigte er eine präzisere Sprühapplikation, bei der weder zu viel noch zu wenig Alkohol aufgetragen wurde. Auf diese Weise war er zuversichtlich, die Klebeprobleme und unerwünschten Verzögerungen zu lösen, die durch das manuelle Besprühen der Rollen verursacht wurden.

AutoJet-Alkohol-Sprühsystem

Nach einer Vor-Ort-Vorführung und einer Testphase war der Kunde von der Qualität des vorgeschlagenen Alkohol-Sprühsystems überzeugt. Unser lokaler Sprühexperte empfahl eine Lösung, die perfekt auf die Anforderungen des Kunden zugeschnitten war:

  • AutoJet® 1008+ PWM-Steuergerät (Einkanal) mit Anbindung an das Steuerungssystem der Maschine
  • 3 ATEX-konforme hydraulische PulsaJet®-Düsen mit TPU650067-SS-Düsenköpfen
  • Atex-Basissystem

Dieses System bietet dem Kunden die volle Kontrolle über den Sprühprozess und ermöglicht eine präzise Sprühsteuerung (auch bekannt als PWM). Der Kunde kann sowohl den Zeitablauf automatisieren als auch bei Bedarf auf manuelle Steuerung umschalten. Einige Monate nach Inbetriebnahme des Systems bestellte der Kunde das System auch für fünf weitere Produktionslinien im Werk.



Ergebnis

Die Anschaffung des AutoJet-Alkohol-Sprühsystems mit PulsaJet®-Düsen übertraf die Erwartungen des Kunden. Neben der Behebung der Klebeprobleme und der Einsparung von Produktionszeit konnte der Windelhersteller den Alkoholverbrauch drastisch senken: Dank der Präzisions-Sprühsteuerung belaufen sich die Einsparungen auf über 13.500 € pro Jahr.

Der präzisere Prozess verbesserte sogar die Gesamtqualität der Windeln und trug zudem dazu bei, Nachhaltigkeitsziele zu erreichen – der Ressourcenverbrauch ist deutlich gesunken.

Ein weiterer wichtiger Faktor für den Erfolg dieses Projekts sind die Sicherheitsvorteile. Bei der bisherigen Methode konnten Arbeitsunfälle nie vollständig ausgeschlossen werden. Da die Mitarbeiter nun jedoch den Sprühvorgang nicht mehr manuell in der Maschine durchführen müssen, ist der Prozess wesentlich sicherer und sie können in anderen Bereichen des Produktionsprozesses einen größeren Mehrwert schaffen.