Präzisionssprühtechnik für lebendige Architektur: Wie wir die DAFNE-Installation der ETH Zürich an der Triennale Milano unterstützt haben
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Dez 25
Vor kurzem erhielten wir eine ungewöhnliche und spannende Anfrage vom Forschungsteam der ETH Zürich. Im Rahmen ihres Beitrags zur Triennale Milano 2025 entwickelten sie „DAFNE“, eine experimentelle Installation aus biologisch aktivem Holz, das mit lebenden Mikroalgen und Bakterien angereichert ist.
Die Herausforderung, vor der sie standen, war alles andere als gewöhnlich.
Um das Gedeihen ihres lebenden Blätterdachs zu gewährleisten, benötigte die Installation ein Vernebelungssystem, das ultrafeine Feuchtigkeit mit absoluter Präzision abgeben konnte. Selbst der geringste Sprühnebel hätte empfindliche architektonische Elemente beschädigen oder das streng kontrollierte ökologische Gleichgewicht stören können.
Frühere Sprühsystemanbieter hatten an zwei Fronten zu kämpfen: der technischen Komplexität der Anwendung und der Notwendigkeit einer reaktionsschnellen Echtzeit-Unterstützung während der gesamten Bau- und Ausstellungsphase.
Die ETH benötigte einen Partner, der beides bewältigen konnte.
Das Problem
Die Mikroorganismen Tetradesmus deserticola und Azospirillum brasilense konnten nur unter ganz bestimmten Feuchtigkeitsbedingungen überleben. Bei zu geringer Feuchtigkeit würde die biologische Schicht austrocknen. Bei zu viel Feuchtigkeit würde das Wasser an der Holzkonstruktion herunterlaufen und sowohl die Ästhetik als auch die Funktion beeinträchtigen.
Die Anforderungen waren glasklar:
- Einen stabilen, ultrafeinen Nebel ohne Tröpfchen erzeugen
- Wände, Umgebung oder Geräte dürfen nicht benetzt werden
- Zuverlässiger Betrieb in einer robotergesteuerten, sensorgesteuerten Umgebung
- Ermöglichen einer präzisen Positionierung innerhalb einer komplexen, geschwungenen architektonischen Form
- Vor-Ort-Unterstützung bei der Einrichtung und Integration bieten
Kein Spielraum für Spekulationen. Keine Toleranz für Unterbrechungen. In einer öffentlichen Ausstellungsumgebung musste alles einwandfrei funktionieren.
Lösung
Mit jahrzehntelanger Erfahrung in der Sprühtechnologie und einer langjährigen Erfolgsbilanz bei der Unterstützung präzisionsabhängiger Branchen waren wir in einer einzigartigen Position, um zu helfen.
Anstatt auf hochspezifizierte Steuerungen oder automatisierte Bedienfelder zu setzen, schlugen wir ein praktisches, robustes und wartungsfreundliches System vor: einen manuellen Druckbehälter, der mehrere MiniFogger-Einheiten mit verlängerten Armen versorgt. Diese Kombination bot mehrere Vorteile: Während der Installation arbeitete unser Team eng mit den Ingenieuren der ETH zusammen, um eine nahtlose Integration in deren roboter- und sensorgesteuerte Anlage sicherzustellen. Diese praktische Unterstützung war entscheidend für die Einhaltung der strengen Toleranzen und des Zeitplans des Projekts. Die ETH Zürich würdigte Spraying Systems Co. schließlich öffentlich als ihren Partner für Sprühtechnologie in allen Bereichen der Material- und Kommunikationstechnik vor Ort – ein Beleg für die erfolgreiche Zusammenarbeit.
Ergebnis
Das Vernebelungssystem funktionierte während der gesamten Dauer der Triennale Milano zuverlässig. Die Feuchtigkeitswerte auf der Oberfläche des lebenden Holzes blieben gleichmäßig, sodass die Mikroorganismen genau wie beabsichtigt wachsen und gedeihen konnten. Zu den wichtigsten Ergebnissen gehörten: Die ETH Zürich bestätigte, dass die Lösung genau das lieferte, was sie benötigte: kontrollierte Befeuchtung, sauberen Betrieb und zuverlässige Langzeitleistung. Das Projekt demonstrierte nicht nur die Anpassungsfähigkeit unserer Sprühtechnologie, sondern auch ihre Eignung für unkonventionelle, forschungsorientierte und biologisch sensible Anwendungen. Kurz gesagt: Ein Experiment im Bereich der „lebenden Architektur“ erforderte ein Maß an Präzision, das dem Leben selbst entspricht, und wir waren stolz darauf, dazu beizutragen, dies zu ermöglichen.
Ein genauerer Blick auf das System
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MiniFogger-Geräte mit verlängerten Armen: Niederdruck-Nebel-Düsen
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