Wasserstoffbehandlungsanlage
1. Wasser waschen
Problem: Auswaschen von Chloriden aus dem Abgas. In den meisten Anlagen kommen Quills ohne Sprühdüsen oder herkömmliche Sprühdüsen zum Einsatz. Quills und herkömmliche Düsen sorgen nicht für eine ausreichende Chloridauswaschung. Der größte Teil des Wassers sammelt sich an den Rohrwänden und gelangt mit einer ungleichmäßigen Verteilung in den REAC.
Bewährte Vorgehensweise: Um das Auswaschpotenzial zu maximieren, sollte die Einspritzung von Waschwasser die Oberfläche des eingespritzten Wassers maximieren. Dies ermöglicht einen besseren Kontakt mit den Chloriden und eine gleichmäßigere Verteilung des Waschwassers durch das Rohrleitungssystem und die REAC-Einlässe. Die neueste Technologie nutzt einen Nebenstrom von Nachspeisewasserstoff als Sekundärflüssigkeit in einer Zweifluid-Sprühdüse. Die FloMax® H-Düse wurde speziell für diese Anwendung entwickelt und übertrifft Quills und Sprühdüsen hinsichtlich der Effizienz der Chloridauswaschung.
3 Optionen für die Nasswäsche
Quill
Quills, die in Hydroprocessing-Anlagen für die Wasserspülung verwendet werden, haben typischerweise rechteckige Öffnungen, die keine einzelnen Tröpfchen bilden. Dies führt zu einer minimalen Oberfläche für die Chloridauswaschung. Außerdem wird das Spülwasser nicht gleichmäßig verteilt, und Salz stromabwärts der Einspritzstelle wird möglicherweise nicht aufgelöst. In einigen Fällen kann diese ungleichmäßige Verteilung des Waschwassers die Salzbildung begünstigen.
Hydraulische Sprühdüse
Vollkegel- und Hohlkegelsprühdüsen bilden einzelne Tröpfchen. Diese Tröpfchen sind jedoch zu groß, um die T-Stücke und Biegungen in Rohrleitungssystemen zu passieren, die vor der Einführung von REACs verwendet wurden. Außerdem neigen große Tröpfchen dazu, einen Wasserfilm im Rohrleitungssystem zu bilden, und sind anfällig für eine ungleichmäßige Verteilung und eine verminderte Salzauflösung.
FloMax® H – BEWÄHRTE VERFAHREN
Zweistoff-FloMax® H-Sprühdüsen wurden entwickelt, um die Chloridauswaschung in Wasserspülsystemen in Hydroverarbeitungsanlagen zu optimieren. Zur Zerstäubung wird ein Nebenstrom von Zusatzwasserstoff verwendet. Die Düse erzeugt wesentlich kleinere Tröpfchen, die einen größeren Teil des Dampfes sättigen und gleichzeitig 20–25 % freies Wasser beibehalten. Das Ergebnis ist eine gleichmäßigere Verteilung der Tröpfchen für die Chloridauswaschung in den Rohrleitungen, den REAC-Einlässen und den Wärmetauscherrohren.