Wenn wir noch einmal auf unsere Tage in der Astronomie und Mikrobiologie zurückblicken, wird deutlich, dass das Teleskop einen Überblick über das große Ganze bietet, während das Mikroskop wichtige Details vergrößert. Ähnlich verhält es sich bei der Sprühanwendung: Es ist wichtig, das große Ganze zu verstehen und sich gleichzeitig der wichtigen Details bewusst zu sein (Teleskop vs. Mikroskop).
- Optimierung stets im Blick behalten – Wir müssen das Teleskop nutzen, um den übergeordneten Prozess zu identifizieren, den wir optimieren möchten, und dann mit dem Mikroskop heranzoomen, um Anpassungen und Verbesserungen vorzunehmen. Auch wenn ein Sprühvorgang unbedeutend erscheinen mag: Je genauer wir hinschauen, desto mehr erkennen wir, dass selbst die kleinste Sprühanwendung kostspielige Auswirkungen hat – bis hin zum letzten Tropfen. Und je mehr wir diese kleinen Aspekte berücksichtigen, desto klarer wird der übergeordnete Prozess.
- Stellen Sie technische Fragen – Wenn es beispielsweise das Ziel unseres Kunden ist, das Innere eines Rohrs mit einem Rostschutzmittel zu beschichten, könnte man leicht annehmen, dass wir einfach das Rohr betrachten, um zu sehen, ob es beschichtet ist. Was passiert jedoch im Laufe der Zeit mit der Düse? Oder: Wenn sich das Rohr bewegt, hat die Geschwindigkeit dann Auswirkungen auf die Beschichtung? Wir müssen auch die Tröpfchengröße des Sprühstrahls berücksichtigen. Sind die Tröpfchen so klein, dass sie das Rohr nicht ausreichend beschichten? Oder so groß, dass sie flüssige Chemikalien verschwenden?
- Das Ziel des Kunden im Blick behalten – Dann müssen wir bedenken, wie sich der Betrieb im Laufe der Zeit entwickelt. Die Sprühdüse nutzt sich ab, und wir müssen den genauen Punkt ermitteln, an dem sich Effizienz und Wirtschaftlichkeit überschneiden. Außerdem müssen wir ein Gespür dafür entwickeln, was das eigentliche Ziel unseres Kunden ist. Wenn der Rostschutz zur Verhinderung von Korrosion unerlässlich ist, dann besteht das Ziel möglicherweise darin, kostspielige Reparaturen und potenzielle Todesfälle zu vermeiden. Diese Fragen und ihre Antworten sind das Ziel des Kunden und somit auch unser Ziel. Die Fähigkeit, den Blick zu verengen und zu erweitern, hilft uns dabei, die Denkweise des Kunden einzuschätzen und die relative Bedeutung der anstehenden Aufgabe zu ermessen.
- Relevante Werkzeuge einsetzen – Um die Perspektive des Fernrohrs und des Mikroskops schnell und präzise nutzen zu können, verfügen wir nun über ein leistungsstarkes Werkzeug zur Sprühbildvisualisierung, mit dem sich der Gesamtzustand eines Sprühstrahls beurteilen lässt. Auf den ersten Blick mag es so aussehen, als sei der SprayScan mPT mit einem Mikroskop vergleichbar, doch er kann – ähnlich wie ein Teleskop – auch Aufschluss über andere Aspekte des Gesamtbetriebs geben.
- Vorausschauend denken – Mithilfe von maschinellem Lernen können wir beispielsweise erkennen, wie ein „gesunder“ Sprühstrahl aussieht, und ein Bewusstsein für die primären, sekundären und tertiären Auswirkungen der Sprühleistung im Laufe der Zeit entwickeln. Das Management kann solche Erkenntnisse nutzen, um Herausforderungen bei der Qualitätskontrolle zu bewältigen oder vielleicht sogar strengere Parameter festzulegen, die Wettbewerber ohne solche Einblicke und Werkzeuge nicht erreichen können.
Was gemessen wird, verbessert sich, und wir können Sprühbilder nun während des Betriebs charakterisieren, was Wettbewerbsvorteile bringt, die auf dem Markt noch nicht ausgeschöpft werden.
Wenn Sie das Thema vertiefen möchten, kontaktieren Sie uns bitte oder verbinden Sie sich direkt über LinkedIn mit mir.