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Fallstudie

Tissue-Rolling-System spart dem Hersteller 40.000 € und verbessert die Nachhaltigkeit


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Aug 19



Ein führender Tissue-Hersteller wickelte Rollen von kommerziellem Toilettenpapier um Pappkernrohre. Die Endkappen aus Kunststoff wurden in die einzelnen Rollen eingesetzt, nachdem sie aus langen Tissue-Stämmen in einzelne Rollen geschnitten worden waren. Die Kernhülsen und Kappen waren kostspielig und wurden schließlich nach dem Gebrauch der Tissue-Rolle entsorgt, wodurch unnötiger Abfall entstand. Der Hersteller wollte die Anzahl der Blätter auf der Rolle mit einem Tissue-Rollensystem erhöhen. Das Ziel war, dass dadurch die Betriebskosten gesenkt und die Nachhaltigkeit des Produkts verbessert wird.

Tissue-Rollsystem

Das Tissue-Rollsystem besteht aus einem AutoJet® E1850+ Sprühsystem, das einen leichten Nebel auf das Tissue aufträgt, während es direkt auf einen dünnen Metallstab gewickelt wird. Acht PulsaJet®-Düsen mit Niederdruck-Zerstäubungseinrichtungen werden von der Wickelmaschine angesteuert und sprühen gerade lange genug, um sicherzustellen, dass das Tissue an dem Metallstab haftet. Die elektrisch betätigten PulsaJet®-Düsen werden schnell getaktet, um eine sehr niedrige Auftragsrate beizubehalten und eine Überbefeuchtung zu vermeiden. Nachdem die Tissuerolle vollständig geformt ist, wird der Metallstab aus der Rolle geschoben, so dass nur noch das Tissueprodukt übrig bleibt. Pappkernrohre und Kunststoff-Endkappen werden nicht mehr benötigt.

Ergebnis

Das neue Tissue-Rollensystem hat dem Hersteller geholfen, alle seine Ziele für die kernlose Tissue-Linie zu erreichen. Durch den Wegfall der Papphülsen können mehr Tissue-Blätter auf jede Rolle gewickelt werden. Die jährlichen Einsparungen durch den Wegfall der Papphülsen und Kunststoff-Endkappen liegen bei über 40.000 €. Die Amortisationszeit für die neue Sprühanlage betrug etwa sieben Monate. Darüber hinaus hat der Hersteller die Nachhaltigkeit verbessert, indem er Komponenten eliminiert hat, die zuvor weggeworfen wurden.